Akku Kapazitätsprüfer

batterychecker.jpgHier in der Wohnung stehen seit Längerem einige Akkus herum, von welchen keiner weiß, ob und wie gut sie noch funktionieren. Nur wie prüft man das? Eine Internetrecherche zeigte, dass es keine kostengünstigen Messgeräte dafür gibt, wohl aber recht teure Akkuladesysteme aus dem Modellbau, die sowohl beim Laden als auch beim Entladen mitzählen können. Letzteres würde mir aber reichen, ein Ladegerät habe ich schließlich schon. Also: Selbst bauen.

Die bestehenden Projekte (man muss ja nicht immer alles neu erfinden) waren alle entweder ein sehr grobes Schätzeisen oder ein hochpräzises Messinstrument, ich wollte etwas dazwischen. Einfach bedienbar und mit möglichst wenig Bauteilen. Es waren auch einige wirklich kreative Ansätze dabei, wie dieser hier: ein Akku wird über einen Widerstand entladen, dabei läuft ein Wecker. Ist die Entladeschlussspannung erreicht, stoppt der Wecker. Über die abgelesene Zeit und den Widerstand kann man sich die ungefähre Kapazität errechnen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die Spannung über dem Widerstand nicht konstant ist, wenn der Akku leerer wird. Also ändert sich auch der Strom. Andere Ansätze waren mit einer Stromsenke aufgebaut, welche immer einen definierten Strom abnimmt. Das funktioniert mit großen Akkupacks mit mehreren Zellen sehr einfach, wird aber schnell schwierig, sobald man mit Spannungen unter 3V arbeitet - und genau das hatte ich ja vor, ich wollte einzelne Zellen messen.
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Arduino Library für dbox1 Display SDA5708

arduino_sda5708.png Das Display “SDA5708” der ersten dbox ist, wie ich finde, ein echter Hingucker. Es ist ein achtstelliges 7×5-Punkt-Matrix LED Display in grün auf schwarz. Es hat keinen vorgegebenen Zeichensatz, man kann also beliebige Zeichen anzeigen, wenn man diese vorgibt. Das Protokoll ist recht einfach, alles Nennenswerte wurde bereits reverse-engineered (siehe hier). Auf dieser Seite fand ich einen Demo-Sketch für Arduino, welcher auf Anhieb lief. Zur Übung und da es so für weitere Projekte einfacher einsetzbar ist, habe ich aus dem Code eine Arduino-Library gebaut. Jetzt kann man den Treiber so einsetzen wie gewohnt, ein Dreizeiler als Beispielcode ist beigelegt. Eine nette C++-Übung, damit ich nicht einroste. ;)

Hier kann man die Lib herunterladen: SDA5708.zip

Zum Einbinden in eigene Projekte, hier das Arduino Library Howto.

Problemlöser: AVRs per Soundfile beschreiben

audioino_.jpgDas Thema habe ich zufällig beim Durchstöbern der letzten Änderungen meines Lieblingsautors gefunden: Es ist möglich, Atmel AVR-Mikrocontroller per Sound-Output zu programmieren.

(Bild von hier: http://hackaday.com/ … ing-your-sound-card/)

Hier der Artikel:
http://www.elektroni … e/AVR/Soundprog.html

Das zu schreibende Hex-File wird in ein Soundfile konvertiert und dieses mit Hilfe von zwei Widerständen an den Mikrocontroller übermittelt.
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Handy-Datenkabel als Bastel-UART

Bei so ziemlich allen Mikrocontroller-Projekten braucht man (zumindest am Anfang) immer einen UART. Diesen an einen normalen PC zu adaptieren, war schon immer ein Problem: normale COM-Ports nutzen +/-12V, ein Microcontroller UART allerdings 0/5V oder 0/3,3V. Außerdem hat kaum ein moderner PC noch einen echten COM-Port. Kommerziell gibt es professionelle Datenkabel, die das Problem lösen (z.B. FTDI TTL3V3), man kann aber auch einen sehr günstigen Weg gehen und ein Handydatenkabel nutzen. Viele davon enthalten geeignete Elektronik, bewährt haben sich beispielsweise Kabel für alte Sony-Handys.
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Samsung Galaxy S4 Mini und Ubuntu

Das Mounten als Massenspeicher funktioniert nicht mehr richtig, seitdem Samsung MTP zum Verbindungsaufbau per USB verwendet. Ein wenig Googlen brachte folgende Lösung:

https://github.com/hanwen/go-mtpfs

Man findet auch passende Debian und Ubuntu-Repositories und braucht es nicht manuell einrichten. Zur Verwendung habe ich mir einfach zwei Scripts in /usr/bin erstellt:

mount-galaxy.sh:

#!/bin/bash
go-mtpfs /home/user/galaxy &

umount-galaxy.sh

#!/bin/bash
fusermount -u /home/user/galaxy

Das Verzeichnis “/home/user/galaxy” muss vorhanden sein. Am Handy muss USB-Debugging aktiviert sein. Dann kann man es per USB anstecken, das mount-Script starten und kann unter dem angegebenen Verzeichnis einfach - wie früher - auf das System zugreifen.

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